Betriebliches Gesundheitstraining – Überzeugen Sie Firmen mit Ihrer Kernkompetenz

Fitness- und Gesundheitstraining – Die Basis Ihres Konzeptes

Aus meiner Sicht liegt die Kernkompetenz einer Fitness-Einrichtung in der Planung und Durchführung eines Fitness- bzw. Gesundheitstrainings nach aktuellem Stand der Trainingslehre.

In Kooperation mit einem Betrieb kommt hierzu noch das notwendige Wissen zur konzeptionellen Ausgestaltung eines Trainingsprogrammes hinzu. Hier sind besonders steuerliche Themen zu nennen, so sollten Sie das Firmen-Programm immer so gestalten, dass kein geldwerter Vorteil für den Arbeitnehmer entsteht – dies ist bei klassischen Firmen-Fitness-Programmen regelmäßig der Fall. Ihre Maßnahme soll immer Lösungen aufgrund individueller Belastungen des Beschäftigten aus dem Arbeitssystem geben.

Das heißt, das betriebliche Gesundheitstraining ist kein Selbstzweck, sondern dient ausschließlich dem Ziel, präventiv, den berufsbedingten Belastungen individuell durch gezieltes Training entgegenzuwirken.

Betriebliches Gesundheitstraining in 4 Phasen

Ein Konzept zum betrieblichen Gesundheitstraining (BGT) sollte daher immer in den 4 Phasen – Analyse, Planung , Durchführung und Wirksamkeitskontrolle aufgebaut sein. Sie sehen, auch hier kommt wieder der bekannte PDCA-Regelkreis aus dem Qualitätsmanagement zum Einsatz.

Phase 1- Analyse der berufsbedingten Belastungen

Die Analyse findet zunächst im Betrieb statt. Sie schauen sich das Arbeitsumfeld der betreffenden Person, bzw. Personengruppe an. Welche physische Belastungen treten am Arbeitsplatz allgemein auf. In dieser Phase ist es hilfreich, eng mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASI) zu kommunizieren. Die FASI hat im Normalfall Gefährdungsbeurteilungen für alle Arbeitsbereiche durchgeführt und kann Ihnen wertvolle Informationen für Ihre eigene Analyse geben.

Phase 2 - Planung des Programms

Nach der Analyse der berufsbedingten Belastungen planen Sie das Gesundheitsprogramm. Dies kann für eine individuelle Person geschehen (z.B. den Staplerfahrer) oder für eine Personengruppe (z.B. Programm für Beschäftigte im Büro). Die Planung enthält auch immer die allgemeine und individuelle Zieldefinition. Das heißt, was soll das Programm im allgemeinen bewirken und individuell auf die einzelne Person heruntergebrochen.

Basis Ihrer Planung sind die Ergebnisse der Analyse, welche Sie bewerten und entsprechende Maßnahmen ableiten. Inhalte des Programms sind:

Individueller Eingangscheck (Aufnahme der biometrischen Daten, Kraft- und Ausdauertest, Erfassung muskulärer Dysbalancen etc.) = Ermittlung der individuellen physischen Leistungsvoraussetzungen.

Trainingsplanung auf Basis der Ergebnisse der berufsbedingten Belastungen und der individuellen Leistungsvoraussetzungen sowie dem definierten Ziel, welches durch das betriebliche Gesundheitstraining erreicht werden soll.

Planung der Re-Checks um den Trainingsplan dem Leistungsfortschritt anzupassen und die Grundlage für ein Reporting zu schaffen.

Phase 3 Durchführung des Programms

Das Programm kann während der Arbeitszeit, während der Freizeit oder in einer Mischform stattfinden. Hier wird es von Betrieb zu Betrieb unterschiedliche Varianten geben. Wichtig ist nur, dass das Training in Ihrer Einrichtung stattfindet. Das betriebliche Gesundheitstraining ist ein individuelles Training an Kraft- und Ausdauergeräten. Für Maßnahmen im Betrieb verweise ich ausdrücklich auf den 5. Teil dieser Serie – Präventionskurse nach §20 SGB V.

In der Praxis bewährt hat sich die Vorgehensweise, dass das betriebliche Gesundheitstraining in der Freizeit der Arbeitnehmer stattfindet und die Kosten des BGT vollständig durch den Arbeitgeber übernommen werden.

Für ein effektives BGT ist es, aus Sicht des Unternehmens, zweckmäßig, mehrere Kooperationsstudios zu haben, damit die Beschäftigten, für sie günstig gelegene Einrichtungen wählen können.

Phase 4 - Wirksamkeitskontrolle

Bei der individuellen Planung wird durch die Re-Checks automatisch die Wirksamkeit des Trainingsprogramms ermittelt und in einem periodisierten Trainingsplan berücksichtigt. Das entspricht dem aktuellen Stand der Trainingslehre.

Beim Gesundheitstraining geht es aber auch darum, dem Arbeitgeber, der Auftraggeber dieser Maßnahme ist, ein Reporting zu geben. Der Arbeitgeber wünscht sich Informationen zu Trainingshäufigkeiten, Wirksamkeit des Trainings, Erreichung der definierten Ziele, u.ä.

Sollten die Ergebnisse beim Soll/IST-Abgleich nicht den Zielen entsprechen, können rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden, bzw. die Programm-Planung angepasst werden.

WICHTIG! Das Reporting muss immer Datenschutz-Konform ablaufen. Sobald personenbezogen Daten an den Arbeitgeber übermittelt werden, muss eine Einverständniserklärung vorliegen. Sprechen Sie sich am besten mit dem Datenschutz-Beauftragten des Unternehmens ab.

FAZIT: Das betriebliche Gesundheitstraining ist eine BGF-Maßnahme, die ziemlich genau Ihre Kernkompetenz als Studio-Betreiber abbildet. Bringen Sie also Ihr Expertenwissen in diesem Bereich ein. Dennoch ist es wichtig, die richtigen Ansprechpartner in den Betrieben zu kennen, um ein optimales Programm zu planen. Darüber hinaus müssen sie auch steuerliche und datenschutzrechtliche Aspekte bei der Programmplanung und Durchführung beachten.

Was beinhaltet das BGM-Seminar?

Im Seminar werden zunächst die theoretischen Grundlagen des betrieblichen Gesundheitsmanagements mit seinen Bausteinen Führung, Arbeitsschutz, Betriebliches Eingliederungsmanagement und Betrieblicher Gesundheitsförderung vermittelt.

Anschließend beschäftigen wir uns mit den Themen Präventionsgesetz und Prävention nach §20 SGB V. Am Nachmittag wird das theoretische Wissen in Form einer Gruppenarbeit gefestigt. Im ersten Seminar-Tag liegt der Schwerpunkt klar im Aufbau des Managementsystem und der Integration dieses Systems im Betrieb.

Der zweite Seminar-Tag liegt dann ganz im Zeichen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Hier widmen wir uns der Frage, welche Lösungen können wir als Spezialist für Bewegung und Ernährung den Betrieben anbieten.

Welche rechtlichen und steuerlichen Bestimmungen müssen beachtet werden und wie kann ein Gesundheitsprogramm für ein Unternehmen in der Praxis gestaltet werden.

Wir gehen darauf ein, wie ein Konzept zum betrieblichen Gesundheitstraining im Fitnessstudio aufgebaut werden kann und welche Möglichkeiten wir als Fitness-Studiobetreiber mit Präventionskursen nach §20 haben.

Am Nachmittag des zweiten Tages steht zunächst das Thema Vertrieb auf der Agenda. Wie komme ich an die Firmen ran und wie kommuniziere ich mit den Entscheidern in die Unternehmen.

  • §20 Konzept mit  Einweisung in das Programm im Seminar inklusive

Abschließend stelle ich Ihnen unseren ZPP-zertifizierten Präventionskurs nach §20 im Handlungsfeld Bewegung „Prävent Plus – Gesundheitliches Krafttraining“ mit der KONZEPT – ID 20160527-S2560 vor.

Dieser Präventionskurs ist ein sehr guter Einstieg um mit Unternehmen im Bereich BGM zu kooperieren. Als Seminarteilnehmer erhalten Sie eine Einführung in des Kurskonzept inklusive Teilnehmerzertifikat und können den §20-Kurs sofort für Ihr Unternehmen nutzen, wenn Sie eine für das Präventionsprinzip Bewegung anerkannte staatlich geprüfte Ausbildung nachweisen können.

Für wen passt das BGM-Seminar?

Egal, ob Sie schon Erfahrung im BGM/BGF haben oder sich zum ersten mal mit der Thematik beschäftigen:

  • Sie möchten Kompakt und ohne viel Zeit zu investieren alles Notwendige zum Thema erfahren und praktisch anwenden.
  • Sie möchten Praxistipps, die Sie sofort anwenden können.
  • Sie möchten ein zertifizierten Präventionskurs nach §20 sofort für Ihr Unternehmen nutzen.
  • Sie wünschen Ideen und Werkzeuge als Türöffner für die betriebliche Gesundheitsförderung.

Für BGM-Erfahrene

  • Wiederholung der theoretischen Grundlagen des betrieblichen Gesundheitsmanagements
  • Ideen für den Aufbau eines regionalen betrieblichen Gesundheitsnetzwerkes mit dem Schlüssel „betriebliches Gesundheitstraining“

Investition für das BGM-Seminar

Bei Buchung des 1. Seminartages (Einführung in das betriebliches Gesundheitsmanagement, Theoretische Grundlagen) Seminarpreis 390,00 € zzgl. MwSt. p.P. inklusive Seminarverpflegung – ohne §20-Konzept

Bei Buchung des 2. Seminartages (Betriebliche Gesundheitsförderung, Praxistransfer und Präventionskurse) Seminarpreis 450,00 € zzg. MwSt. p.P inklusive Seminarverpflegung und Nutzung des §20 – Konzeptes „Prävent Plus“ mit Teilnehmerzertifikat.

Buchung von Tag 1 & Tag 2 Seminarpreis 650,00 € pro Person zzgl. MwSt. inkl. Seminarverpflegung Zertifikat, Teilnahmeunterlagen. Staffelpreis ab 3 Personen aus einem Unternehmen.

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Wenn Sie bis zur ersten Kaffeepause nicht zufrieden sind, erhalten Sie Ihr Geld zurück – versprochen.

Werden Sie als Fitness-Anbieter zum BGM Experten!

Wenn Sie als Fitness-Anbieter zu diesen Experten zählen wollen, müssen Sie neben dem theoretischen Wissen über den Aufbau eines betrieblichen Gesundheitsmanagements auch praktische Lösungen, wie z.B. §20-Präventionskurse, betriebliches Gesundheitstraining oder Gesundheitscoaching anbieten.

Zudem müssen Sie die Probleme und Herausforderungen, denen sich die Unternehmen, hinsichtlich BGM, stellen zumindest nachvollziehen können. Dazu benötigen Sie theoretisches Grundlagenwissen.

Nutzen Sie die Chance und werden Sie BGM Experte!

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