Wie gewinne ich Firmen als Kooperationspartner?

Im ersten Teil meiner BGM-Serie erfuhren Sie, warum die Unternehmer zukünftig in BGM-Maßnahmen investieren müssen und wie Sie als Fitness-Experte von diesem Trend profitieren können. Im zweiten Teil gab ich Ihnen Praxis-Tipps bei der Umsetzung von Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung.

Heute möchte ich Ihnen Möglichkeiten vorstellen, wie Sie als Betreiber einer Fitness-Einrichtung schrittweise Unternehmen als Partner für BGF-Maßnahmen gewinnen können.

Schritt 1 - Vorbereitung

Sie haben sich mit den theoretischen Grundlagen des betrieblichen Gesundheitsmanagements befasst und wissen, was Betriebe benötigen, um erfolgreiches BGM zu betreiben.

Sie haben Ihre Kernkompetenz in der Erbringung von Dienstleistungen in der betrieblichen Gesundheitsförderung. Daraus folgt, dass Sie Ihre Dienstleistungen auch genau für dieses Themenfeld anbieten.

Kommen Sie nicht in Versuchung, den Unternehmen die Einführung eines ganzheitliches Managementsystem anzubieten. Die Unternehmen sehen Sie als Experte für Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Dafür haben die Firmen einen Bedarf und genau hier müssen Sie passende Konzepte und Lösungen anbieten.

Überlegen Sie sich also, welche Werkzeuge (vgl. Teil 2 – 4 Werkzeuge) Sie anbieten können und machen Sie sich Gedanken darüber, wie Sie diese Werkzeuge, individualisiert auf Ihre Möglichkeiten, konzeptionell ausarbeiten können.

Sobald Ihr individuelles BGF-Konzept zu Papier gebracht ist, folgt der nächste Schritt…

Schritt 2 - Analyse der potentiellen Auftraggeber

Herzlichen Glückwunsch, wenn Sie zu Schritt 2 kommen, haben Sie sich schon ausführlich mit den theoretischen Grundlagen des betrieblichen Gesundheitsmanagements befasst und mit Hilfe dieses Wissens eine BGF-Konzept-Schale entwickelt.

Im zweiten Schritt folgt die Analyse potentieller Auftraggeber. Mit Massenanschreiben und „hemdsärmeligen“ Anrufen in der Firmenzentrale werden Sie nicht erfolgreich, höchstens einmal zufällig einen Firmenpartner gewinnen.

Recherchieren Sie Unternehmen, die für eine Kooperation in Frage kommen und beschäftigen Sie sich intensiv mit jedem einzelnen Betrieb. Auf der Firmenwebsite, in sozialen Medien und in der Lokalpresse finden Sie oft wichtige Informationen, die Ihnen beim Erstkontakt helfen.

Fassen Sie Ihre Recherche-Ergebnisse zusammen und kombinieren Sie diese mit Ihrer BGF-Konzept-Schale zu einem individualisierten BGF-Konzept für den von Ihnen recherchierten Betrieb.

Möchten Sie zum Beispiel ein Unternehmen mit 30 Mitarbeitern gewinnen, wäre ein Präventionskurs nicht unbedingt erste Wahl Ihres BGF-Konzeptes; bei einem Unternehmen mit Bildschirmarbeitsplätzen und 300 Mitarbeitern kann ein Präventionskurs allerdings der ideale Einstieg sein.

Im 3. Schritt gilt zu klären, wem man den Konzept-Entwurf vorstellt.

Werkzeug 3 - Meine Ansprechpartner

Der richtige Ansprechpartner für betriebliches Gesundheitsmanagement muss ebenfalls recherchiert werden. In kleinen Unternehmen z.B. der Geschäftsführer bzw. Inhaber. Sehr oft liegt der Bereich BGM auch bei der Personalabteilung. In großen Unternehmen gibt es meist eine eigenständige BGM-Abteilung. Wenn dies der Fall ist, können Sie auch davon ausgehen, dass das BGM professionell umgesetzt wird.

Ebenfalls als Ansprechpartner fungieren können der Betriebsarzt und die Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Firmen mit eigener BGM-Abteilung wissen im Regelfall, was sie benötigen. Sie kaufen Ihre Dienstleistung ein und erwarten eine professionelle Umsetzung. Hier müssen Sie normalerweise auch nicht mit einem BGF-Konzept brillieren, sondern mit Manpower zum Beispiel ein Präventions-Programm durchführen oder einen Beitrag zu einem Gesundheitstag leisten.

Bei kleineren Unternehmen, ohne BGM-Strukturen hilft Ihnen BGM-Basiswissen bei der nachhaltigen Akquise von Firmen. Hier macht es Sinn, Ihr Konzept aus Schritt 1 und 2 in den Gesprächen zu platzieren.

Wenn Sie einen Auftrag erhalten achten Sie aber darauf, dass Sie mit Ihrem Auftraggeber genaue Ziele definieren, an denen Sie sich messen lassen können. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Ihr Engagement in Frage gestellt wird, bzw. negativ beurteilt, weil z.B. nach Durchführung eines Rückenprogramms die Ausfallzeiten wegen Rückenbeschwerden nicht gesunken sind,….

Zusammenfassung - Die Vorbereitung macht es

Um Firmen als Kunden zu gewinnen, müssen Sie in Vorleistung gehen. Mit dem richtigen Konzept, recherchierten Informationen über Firma und Ansprechpartner und professioneller Präsentation Ihres Konzeptes werden Sie bei den Unternehmen Eindruck hinterlassen. Haben Sie den Fuß in der Tür, liegt es wiederrum an Ihnen – Die Qualität Ihrer Dienstleistung muss stimmen. Jetzt melden und Erstgespräch sichern: 0711 28077-895 oder info@barth-sport.de

Was beinhaltet das BGM-Seminar?

Im Seminar werden zunächst die theoretischen Grundlagen des betrieblichen Gesundheitsmanagements mit seinen Bausteinen Führung, Arbeitsschutz, Betriebliches Eingliederungsmanagement und Betrieblicher Gesundheitsförderung vermittelt.

Anschließend beschäftigen wir uns mit den Themen Präventionsgesetz und Prävention nach §20 SGB V. Am Nachmittag wird das theoretische Wissen in Form einer Gruppenarbeit gefestigt. Im ersten Seminar-Tag liegt der Schwerpunkt klar im Aufbau des Managementsystem und der Integration dieses Systems im Betrieb.

Der zweite Seminar-Tag liegt dann ganz im Zeichen der betrieblichen Gesundheitsförderung. Hier widmen wir uns der Frage, welche Lösungen können wir als Spezialist für Bewegung und Ernährung den Betrieben anbieten.

Welche rechtlichen und steuerlichen Bestimmungen müssen beachtet werden und wie kann ein Gesundheitsprogramm für ein Unternehmen in der Praxis gestaltet werden.

Wir gehen darauf ein, wie ein Konzept zum betrieblichen Gesundheitstraining im Fitnessstudio aufgebaut werden kann und welche Möglichkeiten wir als Fitness-Studiobetreiber mit Präventionskursen nach §20 haben.

Am Nachmittag des zweiten Tages steht zunächst das Thema Vertrieb auf der Agenda. Wie komme ich an die Firmen ran und wie kommuniziere ich mit den Entscheidern in die Unternehmen.

  • §20 Konzept mit  Einweisung in das Programm im Seminar inklusive

Abschließend stelle ich Ihnen unseren ZPP-zertifizierten Präventionskurs nach §20 im Handlungsfeld Bewegung „Prävent Plus – Gesundheitliches Krafttraining“ mit der KONZEPT – ID 20160527-S2560 vor.

Dieser Präventionskurs ist ein sehr guter Einstieg um mit Unternehmen im Bereich BGM zu kooperieren. Als Seminarteilnehmer erhalten Sie eine Einführung in des Kurskonzept inklusive Teilnehmerzertifikat und können den §20-Kurs sofort für Ihr Unternehmen nutzen, wenn Sie eine für das Präventionsprinzip Bewegung anerkannte staatlich geprüfte Ausbildung nachweisen können.

Für wen passt das BGM-Seminar?

Egal, ob Sie schon Erfahrung im BGM/BGF haben oder sich zum ersten mal mit der Thematik beschäftigen:

  • Sie möchten Kompakt und ohne viel Zeit zu investieren alles Notwendige zum Thema erfahren und praktisch anwenden.
  • Sie möchten Praxistipps, die Sie sofort anwenden können.
  • Sie möchten ein zertifizierten Präventionskurs nach §20 sofort für Ihr Unternehmen nutzen.
  • Sie wünschen Ideen und Werkzeuge als Türöffner für die betriebliche Gesundheitsförderung.

Für BGM-Erfahrene

  • Wiederholung der theoretischen Grundlagen des betrieblichen Gesundheitsmanagements
  • Ideen für den Aufbau eines regionalen betrieblichen Gesundheitsnetzwerkes mit dem Schlüssel „betriebliches Gesundheitstraining“

Investition für das BGM-Seminar

Bei Buchung des 1. Seminartages (Einführung in das betriebliches Gesundheitsmanagement, Theoretische Grundlagen) Seminarpreis 390,00 € zzgl. MwSt. p.P. inklusive Seminarverpflegung – ohne §20-Konzept

Bei Buchung des 2. Seminartages (Betriebliche Gesundheitsförderung, Praxistransfer und Präventionskurse) Seminarpreis 450,00 € zzg. MwSt. p.P inklusive Seminarverpflegung und Nutzung des §20 – Konzeptes „Prävent Plus“ mit Teilnehmerzertifikat.

Buchung von Tag 1 & Tag 2 Seminarpreis 650,00 € pro Person zzgl. MwSt. inkl. Seminarverpflegung Zertifikat, Teilnahmeunterlagen. Staffelpreis ab 3 Personen aus einem Unternehmen.

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Werden Sie als Fitness-Anbieter zum BGM Experten!

Wenn Sie als Fitness-Anbieter zu diesen Experten zählen wollen, müssen Sie neben dem theoretischen Wissen über den Aufbau eines betrieblichen Gesundheitsmanagements auch praktische Lösungen, wie z.B. §20-Präventionskurse, betriebliches Gesundheitstraining oder Gesundheitscoaching anbieten.

Zudem müssen Sie die Probleme und Herausforderungen, denen sich die Unternehmen, hinsichtlich BGM, stellen zumindest nachvollziehen können. Dazu benötigen Sie theoretisches Grundlagenwissen.

Nutzen Sie die Chance und werden Sie BGM Experte!

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